31. Oktober 2022

RWE PAVILLON · PHILHARMONIE ESSEN

PIANOFORTE

NOW! „Horizonte“

Martin von der Heydt, Klavier

Claude Vivier – Pianoforte
Yasuko Yamaguchi –  canti del gabbiano e il silenzio della laguna di notte
Claude Debussy – aus Douze Études: Pour les sonorités opposées“ 
György Ligeti – Étude Nr. 1 Désordre
Philippe Manoury – Étude Nr. 1 Spins
Philippe Manoury – Neues Werk (Uraufführung)
Xu Zhibin – aus The pure Sound of Landscape: Shi Tao’s picturesque Scene III 
Claude Vivier – Shiraz 

Philharmonie Essen

„Ich wäre so gerne ein fabelhafter Pianist.“ Diesen Wunsch hat einmal der große Komponist György Ligeti geäußert. Immerhin sollte er Klaviermusik schreiben, die wirklich nur die fabelhaftesten Pianist*innen spielen können. Wie Martin von der Heydt, der einer der besten Kenner und Könner in der zeit – genössischen Klaviermusik ist. Für sein Solo-Recital hat er neben einer Etüde von Claude Debussy auch eine von György Ligeti ausgewählt, bei dem das Klavierspiel auf völlig neue, atemberaubende Bahnen gerät. Ebenfalls spiel – technisch höchst anspruchsvoll kommen aber auch die weiteren Piècen bedeu – tender Komponist*innen daher. Vom Franzosen Philippe Manoury gibt es eine Uraufführung. Und über ein Stück der Japanerin Yasuko Yamaguchi schlägt von der Heydt den Bogen hin zu „Shiraz“, für das sich der Kanadier Claude Vivier von der Schönheit der gleichnamigen persischen Stadt inspirieren ließ.